Kiefergelenk / Craniomandibuläre Dysfunktion
Das Kauorgan - bestehend aus Zähnen, Zahnhalteapparat, Ober- und Unterkiefer, Zunge, Kaumuskulatur und Kiefergelenk - ist im Gesunden eine harmonische Funktionseinheit.
Belastungen durch einen Vorkontakt an Füllungen, Kronen oder Brücken, nächtliches Zähneknirschen, Zahnfehlstellungen oder Parodontalerkrankungen - aber auch psychische Belastungen - führen zu Störungen in diesem System.
Geringste Abweichungen beeinträchtigen das sensible und komplex funktionierende Kausystem mit seinen umgebenden Strukturen. Dauert die Belastung lange an und sind die körpereigenen Möglichkeiten des Ausgleichs ausgeschöpft, manifestieren sich Schmerzzustände (Craniomandibuläre Dysfunktion - CMD).
Solche Störungen können sich über das Kiefergelenk auf den Kopf-, Hals-, Nackenbereich, die Wirbelsäule, das Iliosakralgelenk (Becken / Hüfte) und somit auf die Gesamtstatik des Körpers auswirken.
Ebenfalls können Blockaden im craniosakralen System und das Kiefergelenk passierenden Meridiane (Magen-, Dünndarm-, Gallenblasen- und 3E-Meridian), korrespondierende Strukturen belasten. Auch Ohrgeräusche (Tinnitus) werden in Zusammenhang mit Dysfunktionen im Kiefergelenk gebracht.
Akupunktur, Neuraltherapie, Homöosiniatrie und pflanzenheilkundliche Behandlung können neben klassischer Schienentherapie zumindest Schmerzspitzen harmonisieren oder zur vollständigen Heilung beitragen.








